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Im Jahr 1997 lernen sich Alpha und Valter an der Luini di Rozzano-Schule in Mailand kennen. Durch das gemeinsame Interesse für Politik und Weltgeschehen schließen die beiden sofort Freundschaft. Die Zeit an der weiterführenden Schule I.P.S.C.L.V. Bertarelli, schweißt die beiden noch mehr zusammen. In ihrer schulischen Ausbildung spezialisieren sie sich auf Tourismus und träumen davon, nach ihrem Abschluss im touristischen oder sozialen Bereich zu arbeiten.

2002 lernt Alpha Elena und Josef kennen, als die beiden in Italien studieren. Auch als sie nach Schweden zurückkehren, bleibt die Freundschaft bestehen und sie besuchen sich häufig. Im Gespräch dieser vier Freunde beginnt die Idee eines gemeinsamen Projektes Form anzunehmen.

In Schweden beginnen sie Computer und Zubehör zu sammeln und nach Afrika zu schicken. Vor Ort in Guinea zeigt ein Projektpartner, wie die Geräte eingesetzt werden sollen, um jungen Leuten in Guinea Conakry Zugang zu den Kommunikationmöglichkeiten und der Technologie zu ermöglichen.

Das Projekt bekommt den Namen AFRICABIT: Afrika ist das Ziel und Bit steht für die kleinste Informationseinheit, aus der Daten bestehen. Aber “Bit” (“ein kleines Bisschen”) kann auch im übertragenen Sinn verstanden werden als der kleine, aber wichtige Beitrag unserer Initiative, dass ein Kontinent lernen, wachsen, sich verwirklichen kann. Ein Kontinent, der noch immer gegen Armut und Elend kämpfen muss, obwohl er einer der reichsten an Bodenschätzen wie Gold und Diamanten ist.

Schüler an öffentlichen Schulen und Universitäten in Guinea Conakry haben keinerlei Zugang zu Computern und Internet und sind somit weit davon entfernt, ihre Zukunftswünsche und ihre Kreativität umzusetzen. Wir möchten diese Situation ändern und unsere Projektidee weiterverbreiten.

Wir haben den schnellen technologischen Fortschritt in Europa beobachtet und erkannt, wie unmöglich es für Afrika ist, damit Schritt zu halten. Das liegt an den riesigen Schulden und dem Druck der Mulitnationalen, aber vor allem in unzureichender Finanzierung im Bildungsbereich.

Deshalb versuchen wir, jede Art von Computerausrüstung zu sammeln, die in unserer Welt als nutzlos gelten mag, aber ausgerüstet mit neuen Linux-Betriebssystemen ein neues und langes Leben antreten kann.

Unser Traum ist es, beginnend mit dem Gymnasium Aviation in Guinea Conakry, so viele Schulen wie möglich mit Systemen auszurüsten, die Grundlage für das Erlernen der heutigen Technolgie bilden.

Heute ist der Zugang zu Information und öffentlichem Leben bestimmt durch die Fertigkeiten des Einzelnen. Bildung ist der Grundstock für das Wachsen eines Menschen und bestimmt seine Zukunft und damit die Zukunft einer Gesellschaft. Wir wollen uns mit aller Kraft dafür einsetzen, den Fortschritt voranzubringen.

Möchten Sie helfen?
Haben Sie Computer oder Zubehör, das Sie unserem Projekt überlassen oder für einen geringen Preis verkaufen möchten? Ein Computer, der auf der nördlichen Halbkugel als nutzlos betrachtet wird, bedeutet für die Schüler in Guinea Conakry eine große Chance.